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Als Hauptort und Namensgeber der vorderöstereichischen Landvogtei Ortenau kam Ortenberg über viele Jahrhunderte eine besondere Bedeutung unter den Ortenaudörfern zu, bevor Ortenberg 1806 dem Land Baden zugeschrieben wurde. Die Geschichte der Besiedlung unseres Gemeindegebietes begann jedoch weitaus früher und reicht bis in die Steinzeit zurück.
Seit Jahrhunderten ist der Weinbau das prägende Element. Aufgrund der klimatisch außerordentlich begünstigten Lage bringen Ortenbergs Weinberge und Keller viele auch international anerkannte Spitzenprodukte hervor, die von mehreren Betrieben angebaut, ausgebaut und vermarktet werden. Neben dem Weinbau sind auch der Obstbau und Kleinbrennereien bezeichnend für unseren Ort. Hofläden mit Produkten direkt vom Erzeuger und ein breites gastronomisches Angebot von Straußwirtschaften bis hin zur Top-Gastronomie laden zum Genießen unserer heimischen und regionalen Erzeugnisse ein.
Aufgrund der geografischen Lage am Ausgang des Kinzigtals in die Oberrheinebene wird Ortenberg seit Generationen als das „Tor zum Schwarzwald“ bezeichnet. Ortenberg liegt im Zentrum vieler touristischer Anziehungspunkte und Ausflugsziele unserer Region und erweist sich daher geradezu als ideales Drehkreuz und zentraler Ausgangsort.
Ortenberg ist heute mit seinen 3.300 Einwohnern eine blühende und trotz der räumlichen Nähe zur Großen Kreisstadt Offenburg, eine selbständige Gemeinde, ausgestattet mit zeitgemäßer, moderner kommunaler wie auch privater Infrastruktur. Im unweit der B33 verkehrsgünstig gelegenen Gewerbegebiet „Allmendgrün“ haben sich mehrere mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe niedergelassen. Hier stehen ansiedelungswilligen Betrieben weitere Gewerbeflächen zur Verfügung.
Statistische und Strukturangaben: