Neue Mitte Ortenberg

Jugendwerkstatt - Rückblick

Seit der Änderung der Gemeindeordnung im Jahr 2015 sollen Kinder und müssen Jugendliche bei Planungen und Vorhaben der Gemeinde, die ihre Interessen berühren, in angemessener Weise beteiligen (§ 41 a GemO). Dafür sind von der Gemeinde geeignete Beteiligungsverfahren zu entwickeln. 

Nach der Bürgerwerkstatt am 18. September 2020 (siehe unten) sollte den Kindern und Jugendlichen daher eine eigene Plattform für den Beteiligungsprozess "Neue Mitte Ortenberg" eingeräumt  werden. Bereits überein eingerichtetes Online-Beteiligungs-Padlet konnten diese über den Sommer schon Ideen und Anregungen einbringen. Die eingebrachten Vorschläge wurden nun in einer „Jugendwerkstatt“ am Freitag, 30. Oktober 2020 vertieft!

Vielen Dank allen, die sich hier beteiligt und engagiert haben!

Die Mitglieder der Lenkungsgruppe

Bürgerwerkstatt - Rückblick

Am  Freitag, 18. September 2020 fand die Bürgerwerkstatt „Neue Mitte Ortenberg“ statt. Mehr als 70 Teilnehmer vom Kindesalter, außergewöhnlich vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zu betagten Senioren und aus unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen haben sich daran beteiligt. Im Zentrum des Prozesses, der noch bis zur Mitte des nächsten Jahres laufen wird, steht die Frage WAS auf den Freiflächen zwischen Rathaus, Seniorenzentrum und Kirche entstehen soll. Mit diesem Bürger-Beteiligungs-Verfahren gehen wir einen neuen Weg in der Umsetzung eines solchen Projektes, nicht die Planer „stülpen“ gestalterische Varianten den Bürgern über den Kopf, sondern die Planer holen sich Ideen und Wünsche der ortskundigen Bevölkerung wie diese ihre „Neue Mitte Ortenbergs“ gerne sehen wollen.

In verschiedenen Gruppen und anhand unterschiedlicher Fragestellungen wurden nun Wünsche und Ideen der Ortenberger eingefordert. War es die schöne Spätsommerabend-Atmosphäre oder die Tatsache, dass die Veranstaltung - pandemiebedingt - unter freiem Himmel stattfand? Jedenfalls waren die Teilnehmer sehr produktiv und außerordentlich kreativ: Über 300 Vorschläge kamen zusammen, dazu kommen die Meldungen auf der Online-Jugendbeteiligungs-Plattform und etliche eingegangene „Zurufe“ von Personen, die an einer Teilnahme verhindert waren.

In einer weiteren Runde werden später eventuell kollidierende Vorschläge oder Zielkonflikte gesondert bearbeitet. Am Ende des Prozesses soll Mitte 2021 eine klar definierte Aufgabenstellung für einen Planer-Wettbewerb stehen, um aus dem vorhandenen Gebäudeensemble und den Umgebungsflächen eine attraktive und lebendige Dorfmitte zu konzipieren.

Wir danken allen Teilnehmern für die engagierte Mitarbeit!